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G-7 wollen Ergebnis von Krim-Referendum nicht anerkennen

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G-7 wollen Ergebnis von Krim-Referendum nicht anerkennen

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Auf der Krim laufen die Vorbereitungen für das Referendum über die Zukunft der Autonomen Krimrepublik auf Hochtouren. Die Regierung der Krim versprach ein faires Abstimmungsverfahren. Die OSZE will keine Wahlbeobachter entsenden, da Kiew dem nicht zustimme.

In der Bevölkerung gibt es durchaus Unterstützung für die Angliederung an Russland: “Ich hoffe wirklich auf den Beitritt, denn wir haben es satt, auf ein besseres Leben zu warten. Wir haben genug von dem, was hier passiert. Jeder hier rennt von einem Job zum anderen. Arbeitet hier drei Monate, dort sechs und für den Rest des Jahres sitzen die Leute herum”, findet Rentnerin Zinaeda.

Die G-7-Staaten kündigten an, das Abstimmungsergebnis nicht anerkennen zu wollen. Vitali Klitschko rief die Bevölkerung der Krim zum Boykott des Referendums auf. Die Krim dürfe nicht zu einem weiteren Abchasien, Südossetien oder Transnistrien werden:

“Das illegale Referendum dieser selbsternannten Behörden unter Schutz einer fremden Armee hat nichts mit den Interessen der Krim zu tuen. Sie verwandeln die Krim in einen Brennpunkt und eine militärische Zone. Da sind Tourismus, Arbeitsplätze, Löhne und Sozialleistungen schwer vorstellbar”, meint Klitschko.

In der südukrainischen Region Mykolajiw veranstalteten die ukrainischen Streitkräfte ein Manöver. Russland warnte die Ukraine, ein Manöver in Gebieten, wo es zu “Massenprotesten gegen die Regierung in Kiew komme”, riskiere die Lage zu destabilisieren.