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Israel und Gaza handeln Waffenstillstand aus

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Nach der heftigsten Welle von Raketenangriffen aus dem Gaza-Streifen auf Israel seit 2012 haben beide Seiten am Donnerstag einen Waffenstillstand vereinbart.

Militante Gruppen feuerten am Mittwoch offenbar etwa 60 Raketen auf Israel ab, nachdem israelische Sodalten drei palästinensische Kämpfer getötet hatten. Das israelische Militär flog daraufhin rund 30 Luftangriffe auf den Gaza-Streifen. Dabei gab es drei Verletzte auf palästinensischer Seite. Zwei Kontrollpunkte für Wahrenlieferungen nach Gaza wurden geschlossen.

Wie die militante Gruppe islamischer Jihad bekannt gab, habe man sich nun unter ägyptischer Vermittlung erneut auf den schon zuvor geltenden Waffenstillstand mit Israel geeinigt. Er war 2012 nach einem acht Tage währenden Krieg im Gaza-Streifen ausgehandelt worden. Laut palästinensischen Quellen hatte sich die im Gaza-Streifen regierende Hamas nicht an den jüngsten Raketenangriffen beteiligt.

Der britische Premierminister David Cameron, der derzeit in Israel zu Besuch ist, hatte kurz vor den Raketenangriffen in einer Rede vor der Knesset für eine Zwei-Staaten-Lösung geworben. Ein Palästinenserstaat dürfe jedoch keine Basis für den Terror werden, sagte Cameron.