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Kerry und Lawrow reden über Krim-Krise

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Kerry und Lawrow reden über Krim-Krise

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US-Außenminister John Kerry will heute erneut mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow über die Beilegung der Krim-Krise sprechen. Die Begegnung in London sei der Versuch, die Situation zu “entschärfen”, sagte Kerry. Ein Telefonat zwischen Kerry und Lawrow war vor wenigen Tagen noch ohne greifbares Ergebnis beendet worden.
Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk hat unterdessen den UN-Sicherheitsrat in New York über die Lage in seinem Heimatland informiert. “Wir rufen die Russische Föderation dazu auf, ihre militärischen Kräfte auf der Krim in die Kasernen zurückzubeordern und mit uns echte Gespräche und Verhandlungen zu führen,” sagte er vor den Delegierten. Direkt an den russischen Abgesandten Vitali Churkin gerichtet, fragte Jazenjuk auf russisch: “Wollen Sie Krieg? Als der ukrainische Ministerpräsident glaube ich, sie wollen keinen Krieg.”
Vitali Churkins Antwort liess nicht lange auf sich warten: “Ich gebe Herrn Jazenjuk eine direkte Antwort: Russland will keinen Krieg. Wir wollen keine Eskalation der Situation.”
Am Sonntag könnte die Spaltung der Ukraine aber mit einem Referendum besiegelt werden. Dabei geht es um den Beitritt der Krim zu Russland. US-Präsident Obama forderte eine Absage des Referendums.