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Krim-Sanktionen: Erste Namen kursieren

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Krim-Sanktionen: Erste Namen kursieren

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Kommt es am Sonntag zur Volksabstimmung auf der Krim, soll es schon am Montag weitere Sanktionen gegen Russland geben: Die EU hat offenbar auch schon eine Liste von Personen vorbereitet, die es treffen soll.

Die Bildzeitung in Deutschland nennt zum Beispiel die Chefs der Energiefirmen Gasprom und Rosneft; dazu hohe Politiker und Militärs. Ihnen würde dann die Einreise verwehrt, dazu ihre europäischen Konten gesperrt.

Die EU selbst hält sich bedeckt. Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert EU-Beamte, die von
120 bis 130 Namen sprechen: Ob es letztlich so viele würden, sei aber umstritten.

Der Agentur DPA sagt ein hoher Diplomat, eine Liste von Maßnahmen sei in Arbeit, und das wohl noch bis Montag: Dann sollen die EU-Außenminister die neuen Sanktionen gegen Russland beschließen.

Auch die USA wollen dann ihre Sanktionen ausdehnen.