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Krimtataren bekräftigen Ablehnung gegenüber Russland

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Krimtataren bekräftigen Ablehnung gegenüber Russland

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Die Krim gehört zur Ukraine: Das bekräftigen einige tausend Menschen mit einer Demonstration am Rand der Krimhauptstadt Simferopol.

Mit der Volksabstimmung am Sonntag wird das faktisch wohl vorbei sein – aber eine starke Minderheit will nun einmal mit Russland nichts zu tun haben.

Die Krimtataren, islamisch geprägt und lange die Hauptbevölkerung der Halbinsel, haben schwer gelitten: Im Krieg wurden sie pauschal als Nazifreunde beschuldigt und deportiert.

Erst zum Ende der Sowjetunion durften sie allmählich zurückkehren. Inzwischen machen sie wieder etwa ein Achtel der Bevölkerung aus.

“Die Krim wird immer ukrainisch sein”, sagt eine Frau bei ihrer Kundgebung. “Wir brauchen keine Hilfe von Russland und keinen Schutz; wir brauchen überhaupt keinen Schutz.”

Die Krimtataren wollen die Volksabstimmung boykottieren, bei der es um eine Abspaltung von der Ukraine und einen Anschluss an Russland gehen wird.

Die Führung der Krimtataren spricht von der “Imitation einer Volksabstimmung”: Das Ergebnis sei vorhersehbar.

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