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Moskau: Kundgebungen für und wider die Krimabstimmung

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Moskau: Kundgebungen für und wider die Krimabstimmung

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Gegner der russischen Politik in der Ukraine haben in Moskau demonstriert. Die Angaben zur Teilnehmerzahl schwanken zwischen einigen tausend und mehreren zehntausend.

Ein Motto lautet “Für ein Russland und eine Ukraine ohne Putin”, die Menschen rufen “Maidan” – wie der Platz in Kiew, von dem der Umsturz in der Ukraine ausging.

“Ich will die Ukrainer unterstützen”, sagt eine Frau hier. “Sie wollen unabhängig leben, ohne ein Diktat vom großen Bruder.”

“Die Leute hier wollen Frieden zwischen Russland und der Ukraine”, meint ein Mann. “Deshalb bin ich hier.”

Die Polizei ist ebenfalls zahlreich vertreten, schließlich gibt es auch noch eine Konkurrenz-Kundgebung.

Für die Teilnehmer dort ist klar, dass die Krim zu Russland gehört. Sie wollen in einem großen und bedeutenden Land leben; bei ihrem Präsidenten Wladimir Putin fühlen sie sich gut aufgehoben.

Die Menschen bei dieser Kundgebung sind einheitlich eingekleidet und stehen in Reih und
Glied. Sie singen Lieder aus dem Krieg, neben russischen Fahnen sind auch sowjetische zu sehen, auf dem Rücken ihrer roten Jacken ist die Sowjetunion abgebildet.

Das Motto hier ist klar: Niemals soll es einen Maidan in Moskau geben.