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Ukrainische Behörden: Moskau provozierte Gewalt in Charkiw

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Ukrainische Behörden: Moskau provozierte Gewalt in Charkiw

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Ukrainische Behörden haben Russland beschuldigt, eine tödliche Schießerei in der Stadt Charkiw provoziert zu haben. Moskau habe einen Angriff auf eine pro-russische Demonstration veranlasst, die zu einer Schießerei zwischen den Attackierten und pro-ukrainischen nationalistischen Aktivisten führte. Die Kiewer Regierung hatte zuvor vor einer möglichen russischen Invasion der Ostukraine gewarnt.
Bei den Ausschreitungen der vergangenen Nacht starben zwei Ukrainer. 30 Menschen wurden laut Innenministerium von der Polizei verhaftet.

Auch der Gouverneur der Region Donezk beschuldigte Moskau, die Gewalt provoziert zu haben. Vor zwei Tagen war es in der Stadt Donezk zu ebenfalls tödlichen Ausschreitungen gekommen.

Polizeiangaben zufolge wurden die Ausschreitungen in Charkiw ausgelöst, als sich die pro-russischen Demonstranten Zugang zum Sitz der ukrainischen Nationalisten verschafften. Diese hätten daraufhin das Feuer eröffnet. Ein Angehöriger des Außenministeriums in Moskau teilte auf Twitter mit, dass die Verhaftung der Menschen in Charkiw, die er als “neo-faschistische Militanten” bezeichnete, weitere Maßnahmen nach sich ziehen müsse, die die “wilden Extremisten bestrafen und neutralisieren”.