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Malaysia: Regierung weitet internationale Suche nach Flug MH370 aus

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Malaysia: Regierung weitet internationale Suche nach Flug MH370 aus

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Die malaysischen Behörden haben bei der Suche nach dem verschwundenen Flug MH370 weitere Staaten um Hilfe gebeten. Das teilte Verkehrsminister Hishammudin Hussein am Sonntag auf einer Presskonferenz in Kuala Lumpur mit. Die Suchaktion konzentriert sich mittlerweile auf Gebiete, die weitab der ursprünglichen Flugroute liegen.

Hussein: “Wir suchen jetzt weite Landesteile in elf Staaten ab. Dazu kommen tiefe und abgelegene Meeresgebiete. Die Zahl der an den Such – und Bergungsoperationen beteiligten Länder ist von 14 auf 25 gestiegen. Dadurch gibt es auch neue diplomatische und koordinatorische Herausforderungen.” Malaysia habe die USA, China und Frankreich um weitere Satellitendaten gebeten.

Gleichzeitig gehen die Ermittlungen noch in eine andere Richtung, so Hussein: “Die malaysischen Behörden konzentrieren sich bei ihren Ermittlungen wieder auf alle Besatzungsmitglieder und Passagiere von Flug MH370 und außerdem auf das gesamte Bodenpersonal, das sich um das Flugzeug gekümmert hat.”

Die Polizei ermittelt nun offiziell wegen Entführung, Sabotage und
Terrorismus. Im Haus des Piloten Zaharie Ahmad Shah (52) stellte sie laut eigenen Angaben einen Flugsimulator sicher. Dieser sei jedoch unverdächtig. Auch das Zuhause des Kopiloten Fariq Abdul Hamid (27) wurde durchsucht. Ergebnisse sind bisher nicht bekannt.

Flug MH370 wird seit neun Tagen vermisst. Er war kurz nach seinem Start aus der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur mit 239 Menschen an Bord vom Radar verschwunden.