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Brüssel weitet Sanktionen gegen Russland aus

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In der Krim-Krise weitet die Europäische Union ihre Sanktionen gegen Russland aus. Nach der Volksabstimmung auf der Krim antwortet Brüssel mit Einreiseverboten und Kontensperrungen. Die EU-Außenminister einigten sich auf eine Liste von insgesamt 21 Personen, teilte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton nach einem Teffen in Brüssel mit. Die 21 Personen seien für Aktionen verantwortlich, die die territoriale Integrität und die Unabhängigkeit der Ukraine bedrohten. Betroffen sind 13 Russen sowie 8 Spitzenpolitiker der Krim. Der britische Außenminister William Hague wollte nicht ausschließen, dass die Liste der Personen verlängert wird. Das hänge davon ab, wie Russland reagiere. Vor dem Ratsgebäude in Brüssel demonstrierten mehrere Dutzend Menschen gegen das Vorgehen Russlands. “Alles hängt nun von dem nächsten Schritt Moskaus ab”, erläutert unser Korrespondent James Franey. “Erkennt es die Krim als einen Teil Russlands an, folgen nach Angaben von Diplomaten schärfere wirtschaftliche und finanzielle Sanktionen. Bereits am Donnerstag kommen die Staats- und Regierungschefs der EU zu einem Gipfeltreffen zusammen und werden dabei entscheiden, welche Maßnahmen sie treffen.”