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Ermittler nehmen Piloten der verschwundenen Boeing ins Visier

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Ermittler nehmen Piloten der verschwundenen Boeing ins Visier

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Die Suche nach der verschwundenen Boeing 777-200 der Malaysia Airlines geht weiter. 25 Nationen sind daran beteiligt. Inzwischen wird in einem ganz anderen Gebiet gesucht als zuvor, denn eines scheint nun relativ klar zu sein: Flug MH370 wurde umgelenkt, die Kommunikationssysteme abgestellt, beides mit voller Absicht. Sieben Stunden soll der Flieger noch unterwegs gewesen sein, nachdem der Kontakt abbrach. Die Ermittler konzentrieren sich nun auch auf die Besatzung, die Polizei durchsuchte das Haus des Kapitäns.

Polizeichef Khalid Abu Bakar: “Wir haben einen Flugsimulator im Haus des Kapitäns gefunden, wir haben das Gerät mitgenommen und in unserem Büro wieder aufgebaut, jetzt werden Experten es genau untersuchen.”

Laut den Ermittlern lassen sich die Kommunikationsanlagen im Cockpit nur mit Fachwissen abschalten. Der 57-jährige Kapitän Zaharie Ahmad Shah, hier auf einem Youtube-Video vor seinem Simulator, gilt als technisch versierter und sehr erfahrener Pilot. Der Erste Offizier Abdul Hamid wurde unter anderem als Lebemann beschrieben. Auch sein Haus nahmen die Ermittler inzwischen in Augenschein. Allerdings dürften aus den Aktionen keine voreiligen Schlüsse gezogen werden, so die Polizei.

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