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EU will nach Krim-Referendum Sanktionen beschließen

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EU will nach Krim-Referendum Sanktionen beschließen

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Die EU-Außenminister beraten heute in Brüssel Sanktionen gegen Russland nach dem Krim-Volksentscheid.
Bereits länger geplant sind Einreiseverbote und Kontensperrungen für Personen, die direkt für die russische Militäraktion in der Ukraine verantwortlich sind.
Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton erklärte in Brüssel, sie setze aber auch weiter auf einen Dialog mit Moskau:

“Die EU will das stärkstmögliche Signal an
Russland schicken. Und das Signal ist, dass die Staats – und Regierungschefs mit ihrer Arbeit heute und in der ganzen Woche sicherstellen
wollen, dass die Russen den Ernst der Lage erkennen. Ich
fordere Russland noch einmal auf, mit der ukrainischen Führung einen Dialog zu beginnen und zu einer Deeskalation zu kommen. Dabei muss aber auch ein Weg zur Wahrung der territorialen Integrität der Ukraine gewährleistet sein im Sinne der traditionell guten Beziehungen zwischen Russland und der Ukraíne sowie der EU.”

US-Präsident Barack Obama bekräftigte in einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, dass die USA und die internationale Gemeinschaft die Abstimmung auf der Krim niemals anerkennen werden.
Er signalisierte weitere
Sanktionsschritte in Zusammenarbeit mit der EU. Wladimir Putin verwies dagegen auf das freie Recht der Menschen auf Selbstbestimmung.