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Jetzt auch "richtige" Gräben zwischen Ukraine und Russland

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Jetzt auch "richtige" Gräben zwischen Ukraine und Russland

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Tiefe Gräben haben sich in den letzten Monaten aufgetan zwischen der Ukraine und Russland: In diesem Fall sind es ganz konkrete Gräben, die es nämlich an der Grenze der russischen Armee schwerer machen sollen – so sie denn tatsächlich angerollt käme.

Außerdem wurden die Kontrollen zum Beispiel am Grenzübergang Nowoasowsk verschärft; hier verläuft die wichtige Straße in das russische Rostow.

Russische Bürger würden zusätzlich zur Passkontrolle jetzt auch nach dem Grund ihres Besuchs befragt, sagt ein Grenzoffizier. Fahrzeuge überprüfe man mit Spürhunden und zusätzlicher Technik.

Die russisch geprägte Provinz Donezk ist eines der ukrainischen Gebiete, wo sich Gegner der neuen Zentralregierung am lautesten bemerkbar machen: Auch sie wären künftig lieber Russen.

“Wenn hier irgendeine Spaltung beginnt, dann gibt es Krieg”, meint eine Frau in Nowoasowsk. “Dann gehen die Leute aufeinander los. Aber warum sollten Brüder sich gegenseitig angreifen? Ich hätte lieber alles ruhig und friedlich.”

Offiziell will Russland in die Ostukraine nicht einmarschieren: Wer hier aber kein Russlandfreund ist, der geht davon aus, dass ein Grund sich schon finden lassen würde.