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"Shadowland": Schattenspiel in Rampenlicht

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"Shadowland": Schattenspiel in Rampenlicht

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Es sieht so einfach aus und grenzt doch beinah an Zauberei: “Shadowland”, das Schattenspiel vom amerikanischen Pilobolus Dance Theatre. Wer selbst als Kind mit der Taschenlampe Figuren an die Zimmerdecke warf, kennt die Faszination. Die Tänzer des Ensembles gehen noch viel weiter, konstruieren komplexe Formen, Wolkenkratzer und Wörter. Derzeit sind sie in London zu Gast.

Michael Tracy, künstlerischer Leiter von Pilobolus: “Die Schattentechnik ist etwas, das jeder schon mal ausprobiert hat. Das ist eine scheinbar universelle Sprache und dennoch erlebt der Zuschauer etwas völlig Neues. Die Handlung basiert nicht auf einem bekannten Märchen, wir haben uns eine völlig neue Geschichte ausgedacht und damit viel Glück gehabt. Wir sind seit sechs Jahren auf Tournee, waren viel in Europa unterwegs. Demnächst geht es in den Mittleren und Fernen Osten und nach Südamerika.”

Über eine halbe Million Zuschauer haben “Shadowland” bereits gesehen, die Truppe ist seit 2006 mit dem Stück erfolgreich unterwegs, hatte sogar einen Auftritt bei der Oscarverleihung.

Das eigentliche Spektakel findet hinter der Leinwand statt. In Windeseile formen die Tänzer in Teamarbeit neue Figuren. Jeder Griff muss sitzen für eine perfekt getimte Show.

Lauren Yalango spielt die Heldin des Stücks, ein junges Mädchen, das sich seine eigene Welt erträumt.

Lauren Yalango: “Die Show ist eine Mischung aus Theater, Tanz und Film, es hat etwas Magisches, es ist eine magische Show.”

“Shadowland” ist bis Ende März in London zu gast, dann geht es weiter nach Frankreich. Im Dezember kehrt die Truppe erneut nach Deutschland zurück.