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Abbas und Obama sprechen über Nahost-Verhandlungen

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Abbas und Obama sprechen über Nahost-Verhandlungen

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Der einmal mehr stockende Nahost-Friedensprozess war Thema beim Treffen von US-Präsident Barack Obama und seinen palästinensischen Amtskollegen Mahmud Abbas im Weißen Haus. Die Friedensgespräche seien schwierig, er habe aber Hoffnung, so Obama. Abbas mahnte, es bleibe nicht mehr viel Zeit, um eine Lösung zu finden.

Abbas: “Wir haben ein mit Außenminister Kerry ausgehandeltes Abkommen mit Israel über die Entlassung einer vierte Gruppe Gefangener, und wir hoffen, dass sie bis zum 29. März freikommen, denn das wird den Willen, wirklich Frieden zu erreichen, deutlich unterstreichen.”

Im Westjordanland demonstrierten Tausende Palästinenser für Abbas. Sie riefen ihn auf, keine inakzeptablen Zugeständnisse an Israel zu machen. Ziel der Palästinenser ist ein eigener Staat in den Grenzen vor 1967 und mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt. Daneben geht es in den Verhandlungen um das Rückkehrrecht geflüchteter Palästinenser sowie die Grenzziehung. Die Palästinenser wollen Israel nicht als jüdische Staat akzeptieren, da dies andere Bevölkerungsgruppen diskriminiere.