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Angehörige der vermissten MH370-Passagiere drohen mit Hungerstreik

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Angehörige der vermissten MH370-Passagiere drohen mit Hungerstreik

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Bei der täglichen Informationsveranstaltung der Malaysia Airlines zum vermissten Flug MH370 in Peking haben Angehörige damit gedroht, in den Hungestreik zu treten.

Sie werfen Malaysia Airlines und den malaysischen Behörden vor, zu langsam zu ermitteln, ungenaue und zum Teil widersprüchliche Angaben zu machen oder gar Informationen zurückzuhalten. Dass es auch zehn Tage nach dem Verschwinden kaum Antworten gibt, belastet die Angehörigen der 239 meist chinesischen Passagiere.

Die chinesischen Behörden wollen inzwischen ausgeschlossen haben, dass unter den chinesischen Passagieren Terroristen waren.

Die letzten Positionsdaten und das sukzessive verstummen mehrerer automatischer Funksysteme lassen einen mutwilligen Sabotageakt an Bord der MH370 vermuten.

Dass der Kapitän dafür verantwortlich sein könnte, daran will dessen Bekannter Chris Nissen nicht glauben: “Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, mit seinem Charakter und allem, was wir von ihm wissen. Es ergibt keinen Sinn, dass er damit etwas zu tun haben könnte. Ich glaube, er würde alles tun, um das Leben seiner Passagiere zu retten.”