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Europas Automarkt: Ende der Holperstrecke

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Europas Automarkt: Ende der Holperstrecke

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Der europäische Automarkt erholt sich weiter. Laut Herstellervereinigung ACEA wurden im Februar in Europa (EU+EFTA) 894.730 Fahrzeuge neu zugelassen, ein Plus von 7,6 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr. Die EU-Staaten kamen auf 8 Prozent Wachstum – es war der sechste Monat mit einem Anstieg in Folge.

Der größte Automarkt Deutschland wuchs solide um 4,3 Prozent, während es in Frankreich immer noch leicht bergab ging. In Portugal wurden gut 40 Prozent mehr Autos gekauft, gut 20 Prozent mehr in Irland und knapp 18 Prozent mehr in Spanien.

Gut schnitten vor allem die Massenhersteller ab – sie hatte die europäische Auto-Krise besonders hart getroffen.

Die General-Motors-Marken Opel und Vauxhall schafften ein Plus von 15,6 Prozent. Volkswagen verkaufte 7,2 Prozent mehr. Bei BMW und Daimler war der Zuwachs etwa halb so groß.

Der Anstieg sei teuer erkauft, sagte Peter Fuß von Ernst & Young. So halte Spanien den Markt durch eine Abwrackprämie künstlich auf hohen Niveau. In Deutschland sorge eine ruinöse Rabattschlacht zwar für steigende Verkäufe, die Margen sänken jedoch.

su mit Reuters