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Sanktionen gegen Russen und Ukrainer nach Krim-Abspaltung

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Sanktionen gegen Russen und Ukrainer nach Krim-Abspaltung

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Sowohl die USA als auch die Europäische Union haben weitere Sanktionen verhängt,
nach der faktischen Abspaltung der Krim von der Ukraine.

Dabei geht es um Einreiseverbote und die Sperrung von Konten. Die Sanktionen zielen auf hohe russische Politiker, auf Krimpolitiker und auf Mitglieder der gestürzten ukrainischen Führung.

Manche der Betroffenen heben hervor, sie seien ja gar nicht betroffen: Weder sie noch ihre Familie hätten im Ausland Konten oder Grundbesitz, sagt die russische Abgeordnete Jelena Misulina; daher kämen ihr diese Sanktionen etwas merkwürdig vor. Aber sie werde darüber hinwegkommen: Letztlich ordne die Geschichte alles ein, und sie sei von diesem Weg überzeugt.

Die USA haben Sanktionen gegen elf Politiker verhängt, darunter Dmitri Rogosin, einer
der stellvertretenden russischen Regierungschefs, zuständig für die Rüstungsindustrie.

Ob es denn auch Sanktionen gegen Staatspräsident Wladimir Putin geben werde, ist eine Journalistenfrage bei der Pressekonferenz in Washington – die Antwort: Man schließe nichts aus. Russland, so sagt der Regierungssprecher, müsse aber bezahlen, wenn es seinen Kurs in Bezug auf die Ukraine nicht ändere.

Die EU hat Sanktionen gegen hohe Politiker und Militärs verhängt; insgesamt sind hier 21 Russen und Ukrainer betroffen.