Eilmeldung

Eilmeldung

Tokio empfiehlt: Minimalistische Schnitte und schwingende Röcke

Sie lesen gerade:

Tokio empfiehlt: Minimalistische Schnitte und schwingende Röcke

Schriftgrösse Aa Aa

Schwingende Röcke wie im beim French Cancan zauberte das thailändische Label “Sretsis” auf den Laufsteg der japanischen Fashion Week in Tokio. Sretsis ist das Wort Sisters umgekehrt, denn drei Schwestern stehen hinter der Marke. Pim Sukhahuta ist eine von ihnen. “Der Grund, warum wir unsere Kollektion auf der japanischen Modewoche vorstellen ist, dass wir seit drei oder vier Jahren mit japanischen Partnern zusammenarbeiten”, sagt sie. “Der Markt wächst hier schnell und hat ein starkes Potenzial, das ist eine große Chance für unsere Marke.”

Während es asiatische Designer auf den japanischen Markt zieht, schauen einheimische Schneider wie zum Beispiel Mitsuru Nishizaki nach Übersee. Seine Kollektion mit weiten Kuschelpullovern und dicken Winterjacken soll eine globale Kundschaft ansprechen, sagt er. “Immer ein Schritt nach dem anderen. Es wäre toll, sich Zukunft international weiter hinauszuwagen.”

Stark minimalistisch und am traditionellen japanischen Kleidungsstil orientiert ist die neue Kollektion des Labels “Dressedundressed”. Die beiden Designer Takeshi Kitazawa und Emiko Sato ließen sich von der meditativen Atmosphäre japanischer Gärten inspirieren.

Das Duo ist bekannt für seine androgynen Modelle. Auch diese Kollektion ist für die Frau und den Mann, mit kimonoartigen Jacken und Anzügen.

Takeshi Kitazawa: “Ich wollte das traditionelle Thema in die Moderne übertragen und an den Geschmack unserer Generation anpassen. Das war die Herausforderung. So entstand diese Kollektion. Die Kraft unserer Marke ist der japanische Minimalismus.”

2009 gründeten Kitazawa und Sato das Label “Dressedundressed”. 2011 nahmen sie zum ersten Mal an der Tokyo Fashion Week Teil.