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Wut und Ungeduld nach Verschwinden des malaysischen Flugzeugs

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Wut und Ungeduld nach Verschwinden des malaysischen Flugzeugs

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Freunden und Verwandten der mutmaßlichen Opfer geht die Geduld aus: Seit elf Tagen ist das entführte malaysische Flugzeug nun verschwunden, und im Grunde wissen sie nicht mehr als am ersten Tag.

Die meisten Reisenden an Bord waren Chinesen; bei ihren Angehörigen ist die Unzufriedenheit groß: Sie richtet sich vor allem gegen die malaysische Regierung, von der sie sich ungenügend informiert oder sogar getäuscht fühlen.

“Für die Malaien zählen Tage”, sagt eine Angehörige bei einem Treffen in Peking, “aber für uns Chinesen Sekunden. Die Verwandten stehen vor dem Zusammenbruch. Die jungen Leute können damit fertig werden, die älteren nicht.”

Das Gebiet, in dem das Flugzeug gesucht wird, ist riesig; 26 Länder sind an der Suche beteiligt. Zwar wurde die Maschine noch Stunden nach dem Start in Kuala Lumpur von Satelliten geortet – die aber können in so einem Fall keine genaue Position bestimmen.

Was mit dem Flugzeug und den weit über zweihundert Menschen an Bord geschehen sein
kann, ist weiter ein Rätsel; ebenso, wer dahinterstecken könnte und warum.

Der oder die Täter müssen sich aber mit der Maschine sowie allgemein mit Luftfahrt sehr gut ausgekannt haben – davon sind die Ermittler inzwischen überzeugt.