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US-Notenbank - weniger locker, aber nur etwas

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US-Notenbank - weniger locker, aber nur etwas

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Die US-Notenbank verabschiedet sich weiter langsam von ihrer extrem lockeren Geldpolitik. Die Federal Reserve (Fed) fährt ihr Programm zum Aufkauf von Staatsanleihen und Hypothekenpapieren um weitere zehn Milliarden Dollar zurück – auf 55 Milliarden Dollar im Monat. Schon im Dezember und Januar waren sie um je 10 Milliarden auf 65 Milliarden Dollar (47,5 Milliarden Euro) pro Monat abgesenkt worden.

Den Leitzins ließ die Notenbank unverändert auf dem Rekordtief von null bis 0,25 Prozent. Da ist er seit Ende 2008. Viele Ökonomen rechnen mit einer Zinswende nach oben erst Ende 2015.

Bisher galt die Marschroute: Der Leitzins könnte steigen, wenn die US-Arbeitslosenquote auf 6,5 Prozent sinkt. Bald könnte es so weit sein – bei aktuell 6,7 Prozent. Doch die Fed hat den Zielwert einkassiert und macht den Zustand der Wirtschaft zum Maßstab – ohne Zahlen zu nennen.

Nur die Inflationsrate könnte am Ende die Erholung schwächen, so der Offenmarktausschuss: Die Jahresrate ist im Februar von 1,6 auf 1,1 Prozent gesunken. Die Fed peilt 2 Prozent an.

su mit dpa, Reuters