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Innorobo: Roboter für Katastrophengebiete

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Innorobo: Roboter für Katastrophengebiete

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Die vierte Innorobo-Messe im französischen Lyon ist gerade zu Ende gegangen. Sie zeigte die neuesten Robotik-Technologien: Von Robotern, die lästige Aufgaben zu Hause oder im Büro übernehmen bis zu solchen, die in Katastrophenregionen geschickt werden und mit anpacken.

Einer der Stars der Innorobo Schau ist “Reem C”, entworfen von Pal Robotics, einem spanischen Unternehmen mit Sitz in Barcelona. Der Roboter wagt erste Schritte im Rampenlicht. Der 1 Meter 65 große und 80 Kilo schwere Roboter soll sich in belebten Gebieten bewegen und Gesichter, Sprache und Objekte wiedererkennen. Ein menschenähnlicher Roboter, der Rettungsteams in Katastrophenregionen zur Hand gehen könnte.

Roboter-Ingenieur Paul Mathieu erklärt, “er kann laufen und er hat enorme Navigationsfähigkeiten. Er hat Laserscanner in seinen Füßen, mit denen er das Umfeld abtasten kann. So kann er eine Karte erstellen und sich auf das Gebiet einstellen. Wenn er den entsprechenden Befehl erhält, kann er zu einem bestimmten Ort gehen und Menschen sowie Hindernissen ausweichen.”

Einer der Stars in diesem Jahr ist “Beam”, eine Art Avatar vom US-Unternemen Suitable Tech.
Während eine Frau mit “Beam“über die Ausstellung spaziert, ist auf dem Bildschirm das Gesicht eines Mannes zu sehen. Der kann vom heimischen Sessel aus über den Roboter die Messe sehen und hören.
Die Technik geht nur einen virtuellen Schritt über Skype hinaus.
“Beam” verbindet Video und Audio mit Bewegung.

Die Beam Bot-Userin Laura Crétin erklärt, “er ist sehr leicht zu bedienen, denn es gibt mehrere Kameras. Die eine am Fuß hilft dir beim Navigieren, die andere filmt die Menschen. Darüber hinaus gibt es oben drauf eine weitere Kamera, mit der man sich selbst sehen kann, denn du musst ja gleichzeitig dein Aussehen und deine Haare checken.”

Zum Abschluss noch zwei Roboter für Kinder, Atii und Buddy. Sie sollen Kinder unterrichten – und auch so manchen Erwachsenen.

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http://www.innorobo.com/en/