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Möglicher Hinweis auf verschwundene Boeing: Objekt vor Australien geortet

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Möglicher Hinweis auf verschwundene Boeing: Objekt vor Australien geortet

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Bei der Suche nach dem verschwundenen Malaysia-Airlines-Flugzeug gibt es möglicherweise eine heiße Spur. Experten des australischen Geheimdienstes entdeckten auf Satellitenbildern mögliche Wrackteile der verschollenen Boeing im Indischen Ozean.

Ein Aufklärungsflugzeug wurde umgehend in das rund 2500 Kilometer südwestlich der Stadt Perth gelegene Gebiet.

  • Royal Australian Air Force - 17/03/2014

  • Royal Australian Air Force

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Der Pilot hat jedoch nach Angaben der australischen Seesicherheitsbehörde AMSA schlechte Sicht gemeldet und zunächst kein Objekt entdeckt, so AMSA-Sprecher John Young:

“Auf den vorliegenden Satellitenbildern ist ein etwa 24 Meter großes Objekt zu erkennen. Das haben Experten ermittelt. Wir erwarten aber noch genauere Aufnahmen von kommerziellen Satelliten, die uns aus der Region Bilder mit höherer Auflösung bieten können.”

Inzwischen sind mehrere weitere Flugzeuge auf dem Weg in die Region westlich von Australien. Offenbar wurde dort mehr als ein auf der Meeresoberfläche schwimmendes und nicht identifizierbares Objekt geortet.
Das Gebiet liegt nahe einer von mehreren möglichen Flugrouten der Boeing nach deren vermutetem Abweichen vom regulären Kurs in Richtung China. Die Ermittler sind überzeugt, dass die Maschine nach der Kursabweichung noch stundenlang weiterflog – entweder in nordwestlicher oder südwestlicher Richtung.

Die Boeing 777 der Malaysia Airlines mit 239 Insassen war am achten März auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking vorm Radar verschwunden.