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Norwegisches Frachtschiff unterstützt Boeing-Suche vor Australien

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Norwegisches Frachtschiff unterstützt Boeing-Suche vor Australien

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Ein norwegisches Frachtschiff beteiligt sich im Indischen Ozean an der Suche nach möglichen Wrackteilen der verschollenen Malaysia-Airlines-Maschine. Die Hoegh St. Petersburg ist gemeinsam mit anderen Suchmannschaften zu Wasser und in der Luft in einem Gebiet vor Südwest-Australien unterwegs. Dort waren von australischen Behörden auf
Satellitenbildern zwei mögliche Wrackteile entdeckt worden.
Ihre Herkunft ist nach Angaben des malaysischen Transportministers Hishamuddin Hussein noch völlig unklar. Es könnte sich aber um die erste Spur in dem Fall handeln:

“Es wird jetzt jede Anstrengung unternommen, um die Objekte genauer zu lokalisieren und zu identifizieren. Diese Hinweise sind ernstzunehmen, müssen aber genau überprüft werden, um die Herkunft der Objekte zu klären.”

Mehrere Schiffe und Flugzeuge aus unterschiedlichen Nationen sind auf dem Weg in das rund 2500 Kilometer südwestlich der Stadt Perth gelegene Gebiet.

Dort soll schlechte Sicht die Suche behindern. Weil die Region zudem weit vom Festland entfernt ist, haben die Flugzeuge vor Ort jeweils nur etwa zwei Stunden Zeit zur Suche. Dann müssen sie umkehren, um mit dem verbliebenen Kerosin an Bord wieder Australien erreichen zu können.

Die Boeing 777 der Malaysia Airlines mit 239 Insassen war am achten März auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking vorm Radar verschwunden.