Eilmeldung

Eilmeldung

Streik: Die Wut der griechischen Staatsbediensteten

Sie lesen gerade:

Streik: Die Wut der griechischen Staatsbediensteten

Schriftgrösse Aa Aa

Die Staatsbediensteten in Griechenland haben den zweiten Tag in Folge gestreikt. Sie protestieren gegen die geplanten Entlassungen und Lohnkürzungen. Bis Ende des Jahres sollen 11.000 von ihnen ihren Job verlieren. Die Demonstration in Athen blieb nach Polizeiangaben friedlich. Die Beteiligung fiel geringer aus als erwartet.

“Wir haben keine Möglichkeit genug zu verdienen, um anständig zu leben, das Geld reicht nicht. Diese Regierung hat uns in jeder Hinsicht unter die Armutsgrenze gebracht”, klagte ein Demonstrant.

Rund 50 Lehrer, die in den kommenden Tagen entlassen werden sollen, besetzten vorübergehend das politische Büro des Reformministers Kyriakos Mitsotakis, berichtete das Staatsradio.

Unser Korrespondent Stamatis Giannisis erklärte: “Die Regierung hat versprochen, Staatsbediensteten mit einem niedrigen Einkommen und Rentnern 500 Millionen Euro von den 2,9 Milliarden Euro Haushaltsüberschuss zukommen zu lassen. Doch angesichts der dramatischen Lohnkürzungen der vergangenen vier Jahre erscheinen eine halbe Milliarde Euro wie ein Tropfen auf dem heißen Stein.”