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Streik in Griechenland: "Wir sind Menschen, keine Zahlen"

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Streik in Griechenland: "Wir sind Menschen, keine Zahlen"

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Unter dem Motto “Keine Entlassungen. Keine Auflösung des Staates” sind Tausende Menschen durch die Straßen der griechischen Hauptstadt Athen gezogen. Viele Staatsbedienstete legten zudem ihre Arbeit nieder, doch die Beteiligung an dem zweitägigen Streik fiel geringer aus als erwartet. Sie protestieren gegen den Plan der Regierung bis Ende des Jahres 11.000 Staatsbedienstete zu entlassen.

4000 verloren bereits ihren Job. Die 42-jährige Katerina ist eine von ihnen: “Wir fühlen uns schrecklich, denn wir haben es noch nicht geschafft einen neuen Job zu finden. Es ist hart, noch dazu weil wir nicht mehr die Jüngsten sind, aber zu alt sind wir auch nicht.”  

Der Streik hatte keine Auswirkungen auf Tourismus und Verkehr. Auch viele Schule blieben offen. Ein Lehrer sagte, er könne sich keinen Streik leisten, er habe nicht genug Geld. Die geplanten Entlassungen sind eine der Voraussetzungen für weitere Hilfen der EU und des Internationalen Währungsfonds (IWF).