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200.000 Bitcoins unter der virtuellen Matratze

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200.000 Bitcoins unter der virtuellen Matratze

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Die in schwere Turbulenzen geratene Bitcoin-Börse MtGox hat 200.000 Einheiten der virtuellen Währung “wiedergefunden” – in einem alten elektronischen “Geldtäschchen”, das zuletzt vor dem Juni 2011 genutzt wurde. Aktueller Wert: 84 Millionen Euro. Kunden der Bitcoin-Börse nutzen die virtuellen Portemonnaies für ihre Geschäfte mit anderen Kunden.

Dem Handelsplatz in Tokio waren nach eigenen Angaben 750.000 Bitcoins von Kunden und 100.000 eigene abhanden gekommen – er ging nach Gerüchten über eine Zahlungsunfähigkeit im Februar offline.

Wenig später erklärte sich die Flexcoin-Bank mit Sitz in Kanada nach einem Hacker-Angriff und dem Verlust von 896 Bitcoins für zahlungsunfähig. Zudem beging die Chefin einer Bitcoin-Börse in Singapur offenbar Selbstmord.

Bitcoins werden durch komplexe Verfahren im Computer geschöpft. Die virtuelle Währung war im Jahr 2009 als Antwort auf die Finanzkrise erfunden worden. Der Wechselkurs zu realen Währungen schwankt stark. Viele Zentralbanken warnen davor. Unter anderem hatte die Deutsche Bundesbank den dauerhaften Bestand der Online-Währung angezweifelt.

su mit dpa