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Erdogan schränkt erneut Meinungsfreiheit in der Türkei ein

Die türkische Regierung hat offenbar erneut die Meinungsfreiheit im Land eingeschränkt. Wenige Tage vor der Kommunalwahl in der Türkei haben die Behörden den Zugang zum Kurznachrichtendienst Twitter abgeschaltet. Nutzer berichteten, die Seite der Plattform könne seit der vergangenen Nacht nicht aufgerufen werden oder sei auf einen
gerichtlichen Sperrvermerk umgeleitet.

Der islamistische türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan sprach von einer “internationalen Verschwörung”, die sein Land bedrohe. Man werde das “ausmerzen”. Er schere sich nicht um die internationale Gemeinschaft und werde zeigen, wie mächtig die türkische Republik sei.

Erdogans Regierung wird seit Monaten von mehreren Korruptionsaffären erschüttert. Der türkische Regierungschef hatte zuvor seine Drohungen gegen soziale Medien drastisch verschärft. “Twitter und solche Sachen werden wir mit der Wurzel ausreißen”, zitierte die Nachrichtenagentur Anadolu Erdogan.

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