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EU erleichtert Alltag behinderter Menschen

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EU erleichtert Alltag behinderter Menschen

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Heute kommt die Frage von Sophie aus Paris:
“Frankreich hat kürzlich seinen Bericht über das Gesetz der Barrierefreiheit zu allen öffentlichen Orten, Wohnungen und Transportmitteln angekündigt. Inwieweit beteiligt sich die EU daran, den Alltag behinderter Menschen zu erleichtern?”

Die Antwort gibt Stig Langvad, Mitglied des europäischen Forums behinderter Menschen:

“Ich kann sagen, dass die EU in den letzten 15-20 Jahren die treibende Kraft hinter den Veränderungen war, die behinderte Menschen betreffen. Sie beschloss Regulierungen in fast allen Bereichen des Transports und signifikante Änderungen hinsichtlich der Diskriminierung am Arbeitsplatz. Gerade kümmert sie sich darum, dass staatliche Internetseiten zugänglich und nutzbar für behinderte Menschen werden.

Das alles sind Dinge, die die Mitgliedsstaaten niemals ohne den Druck der EU Kommission und des EU Parlaments umgesetzt hätten. Vermutlich, weil die Mitgliedstaaten davon ausgehen, dass es zu kostspielig ist, den Bedürfnissen behinderter Menschen gerecht zu werden, was nicht richtig ist.

Jedes Mal, wenn sie sicherstellen, dass ein Mensch mit einer Behinderung selbstständig kopieren kann, müssen sie ihm nicht mehr helfen. Die EU kann noch mehr tun. Sie könnte sich noch stärker auf Standardisierung konzentrieren, um sicher zu stellen, dass jedes Mal, wenn angepasst, renoviert oder neues Material angeschafft wird, dies zugänglich für behinderte Menschen sein muss.”

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