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MAidan-Aktivisten: Hoher Preis für EU-Abkommen

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MAidan-Aktivisten: Hoher Preis für EU-Abkommen

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Für das heute unterzeichnete Assoziierungsabkommen muss die Ukraine einen hohen Preis bezahlen. Das zumindest finden die Aktivisten vom Maidan. Die Schriftstellerin Maria Dragina gehörte zu den ersten, die im November auf dem Maidan demonstrierten, als die damalige Regierung die Verhandlungen mit der EU ausetzte. “Die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens heute ist für uns kein Sieg. Gewonnen haben wir erst, wenn wir Sicherheit haben, wenn unsere Grenzen sicher sind und unsere Menschen auf der Krim, in der Ostukraine und im ganzen Land”, sagt Dragina.

Für Center UA, eine Organisation zur Korruptionsbekämpfung ist das Abkommen ein wichtiger Schritt, aber im Moment gebe es wichtigeres: “In diesem Augenblick müssen wir unsere Regierung nicht danach beurteilen, ob sie uns Wohlstand bringt, sondern wir müssen drei Punkte bedenken, erstens die Kriegsgefahr mit Russland, zweitens Destabilisierung der Region und drittens die starke Wirtschaftskrise”, sagt Svitlana Zalishchuk von Center UA.

Wichtig, so sagt sie, sei auch die Legitimität der Regierung. Die Übergangsregierung müsse rasch durch eine vom Volk gewählte ersetzt werden.