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MH370 - bitte melden

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MH370 - bitte melden

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Trotz intensiver Suche bleibt die malaysische Boeing verschwunden. Vertreter der malaysischen Behörden trafen sich in einem Hotel in der chinesischen Hauptstadt Peking mit etwa 200 Angehörigen der vermissten Passagiere. Die Familien werfen der malaysischen Regierung eine schlechte Informationspolitik vor. Man enthalte ihnen wichtige Informationen vor, so lautet einer der Hauptvorwürfe, die geäußert werden. Die Malaysier haben eine große Landkarte an der Wand und zeigen, wo gesucht wird.

Die Angehörigen wollen alle nur eines, dass sich das Flugzeug wieder meldet. “Flug MH370, bitte meldet Euch”, sagt ein Mann. Einige sind verzweifelt, andere beschimpfen die Malaysier, die ihnen eine Antwort schuldig bleiben müssen.

In Kuala Lumpur erklärte der stellvertretende malaysische Verkehrsminister Hishammuddin Hussein: “Es ist sehr schwierig, denn das, was sie wollen, können wir ihnen nicht geben, die Antwort, auf die Frage, wo ihre Lieben sind, und wo das Flugzeug ist.”

Die Boeing der Malaysia Airlines ist seit dem 8. März spurlos
verschwunden. Sie war auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking. Die Ermittler sind nach Signal- und Datenanalysen überzeugt, dass die Maschine nach dem Start radikal vom Kurs abwich und noch stundenlang
weiterflog.

Zwei Wochen nach dem Verschwinden der Maschine mit 239
Menschen an Bord durchkämmen die Einsatzkräfte ein Gebiet von 23.000 Quadratkilometern, wie die australische Seesicherheitsbehörde (Amsa) am Freitag mitteilte. Allein dieses Suchgebiet ist etwa so groß wie Mecklenburg-Vorpommern und weit von der südwestaustralischen Küste
entfernt. Der australische Einsatzleiter John Young betonte, die Spezialisten hielten nach wie vor auch nach Überlebenden Ausschau.