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Michelle Obamab betreibt Ping-Pong-Diplomatie

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Michelle Obamab betreibt Ping-Pong-Diplomatie

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Michelle Obama hat zum Auftakt ihrer einwöchigen China-Reise eine Schule in der Hauptstadt Peking besucht. Begleitet wird die First Lady von ihren beiden Töchtern Malia und Sasha. Im Mittelpunkt des Besuchs stehen Themen aus den Bereichen Bildung und Kultur.

Zusammen mit Peng Liyuan (彭丽媛), der Frau des chinesischen Staats- und Parteichefs Xi Jinping (习近平), versuchte sich Obama in Kalligraphie, der Fertigkeit chinesische Schriftzeichen künstlerisch zu gestalten.

Die Organisatoren erinnerten auch an die historische Annäherung zwischen Peking und Washington im Jahre 1971. Für die von Zhou Enlai und Henry Kissinger angebahnte Entspannungspolitik war der Begriff Ping-Pong-Diplomatie geprägt worden. In einem Kommentar schrieb die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua, dem Besuch Michelle Obamas komme angesichts der angespannten Beziehungen zwischen Washington und Peking eine “besondere Bedeutung” zu.

Auf dem Programm stand auch eine Besichtigung des ehemaligen Kaiserpalasts in der Verbotenen Stadt. Im Laufe ihrer Reise wird die amerikanische First Lady noch die berühmte Terrakotta Armee in Xian und eine Aufzuchtstation für Pandas im südwestchiensischen Chengdu besuchen.

Am Freitagabend gab Staatspräsident Xi Jinping ein Bankett zu Ehren Obamas. Die chinesisch-amerikanischen Beziehungen werden durch Meinungsverschiedenheiten im Bereich Menschenrechte, Handelsfragen und den Tibet-Konflikt belastet.