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Moskauer Börse eröffnet angesichts Sanktionen der EU und der USA schwächer

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Moskauer Börse eröffnet angesichts Sanktionen der EU und der USA schwächer

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Angesichts der neuen Sanktionen der Europäischen Union und der USA hat die Moskauer Börse am Freitagmorgen um gut drei Prozent niedriger eröffnet. Nach der US-Ratingagentur Standard & Poor’s hat nun auch der Konkurrent Fitch Russland schlechter eingestuft. Fitch teilte mit, die wirtschaftlichen Aussichten Russlands würden von stabil auf negativ herabgesetzt.

Bereits gestern hatte die Ratingagentur Standard & Poor’s den Ausblick für Russland von stabil auf negativ gesenkt. Ein negativer Ausblick ist gleichbedeutend mit der Drohung, die Kreditwürdigkeit des Landes abzustufen. Dies könnte laut Standard & Poor’s innerhalb der nächsten 24 Monate geschehen.

Die Agenturen begründeten ihre Entscheidung mit politischen
Risiken und der Aussicht auf weitere Wirtschaftssanktionen durch die EU und die USA. Beides könnte die nach Russland fließenden Investitionen verringern und zu einem Abfluss von Kapital ins Ausland
führen. Unterdessen haben auch die Zahlungssysteme Visa und MasterCard ihren Dienst für die Kunden der mit US-Sanktionen belegten Bank “Rossija” eingestellt.