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Jazenjuk will Erdgas von der EU

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Jazenjuk will Erdgas von der EU

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Bei seinem Besuch in Kiew sicherte der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier der ukrainischen Übergangsregierung weitere Hilfe bei der Stabilisierung des Landes zu. Dabei ging es auch um mögliche deutsche Hilfe bei der Modernisierung und Verstärkung der ukrainischen Streitkräfte.

Gleichzeitig warnte Steinmeier vor einer neuen Spaltung Europas. Die Völkergemeinschaft müsse alles unternehmen, dass es dazu nicht komme: “Mit dem Referendum auf der Krim und der Integration der Halbinsel in das russische Staatsgebiet sind Fakten geschaffen worden, die nicht in Übereinstimmung stehen mit dem internationalen Recht, und die die Gefahr einer neuen Spaltung Europas heraufbeschwören”, sagte Steinmeier

Dies sei ein “Zustand, den wir nicht zulassen dürfen”. Insbesondere dürfe Europa nicht zulassen, “dass Blutvergießen zurückkehrt”.

Der ukrainische Ministerpräsident verwies auf die Abhängigkeit seines Landes von russischen Energielieferungen: “Die wichtigste Frage ist die Energiesicherheit. Wir brauchen Gas von den EU-Mitgliedsstaaten, damit die Energieversorgung der Ukraine sichergestellt werden kann”, sagte Jazenjuk.

Auf der Krim feierte die Bevölkerung mit Feuerwerk und Volksfesten hingegen die Aufnahme in die Russische Föderation. Bei einer Volksabstimmung hatten 97 % für den Beitritt in die Russische Föderation gestimmt.