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Angst vor Flächenbrand - Westen fürchtet Ausweitung der Krim-Krise

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Angst vor Flächenbrand - Westen fürchtet Ausweitung der Krim-Krise

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Der Oberkommandierende der Nato-Truppen in Europa, US-General Philipp Breedlove, hat sich beunruhigt über den Aufmarsch russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine geäußert. Russland verhalte sich wie ein Gegner, nicht wie ein Verbündeter. Die Truppenmassierungen ähnelten den Manövern der russischen Armee Ende Februar. Sie reichten aus, um bis nach Transnistrien in Moldawien vorzudringen. Moskau wies die Berichte über eine Truppenkonzentrierung zurück.

Unterdessen umzingelten offenbar russische Soldaten die Marinebasis Feodossija auf der Schwarzmeerhalbinsel Krim. Die Soldaten tragen keine Hoheitsabzeichen. Am Samstag waren die letzten ukrainischen Soldaten vom Luftwaffenstützpunkt Belbek vertrieben worden. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau weht die russische Flagge über mehr als 189 ukrainischen Militäreinrichtungen.

Auf dem Freiheitsplatz in Kiew demonstrierten erneut mehrere Tausend Menschen für eine geeinte Ukraine. Sie trugen die ukrainische sowie die Flagge der Krim und sangen die ukrainische Nationalhymne. Einige von ihnen krtisisierten, die neue Regierung dränge nicht nicht genügend auf die Souveränität des Landes.

Im Südosten der Ukraine demonstrierte die vorwiegend russisch-sprachige Bevölkerung für eine Volksbefragung über die Abspaltung der Region. In Charkiw und Donezk unterzeichneten viele Demonstranten Probestimmzettel.