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Steinmeier sieht bei Donezk-Besuch "dringenden Wunsch" nach Einheit der Ukraine

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Steinmeier sieht bei Donezk-Besuch "dringenden Wunsch" nach Einheit der Ukraine

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Nach seinem Besuch in Kiew hat der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier auch die russisch geprägte Region Donezk im Osten der Ukraine besucht. Bei einem Treffen mit Gouverneur Serhiy Taruta ging es um die Einheit des Landes angesichts des Machtumsturzes in Kiew und des Anschlusses der Krim an Russland. Steinmeier hatte zuvor vor einer weiteren Destabilisierung gewarnt.

Nach den Gesprächen zeigte er sich zuversichtlich: “Ich glaube, dass wir heute sehr eindeutig gehört haben, dass der dringende Wunsch besteht, dass die neue Ukraine eine einheitliche Ukraine sein wird und dass es keine Abspaltungen geben darf.”

Neben Taruta traf Steinmeier in Donezk auch den einflussreichen Oligarchen Rinat Achmetow. Er zeigte sich überzeugt, dass auch der Milliardär, der zuvor den pro-russischen Ex-Präsidenten Viktor Janukowitsch unterstützt hatte, die Veränderungen mitmacht.

Kurz zuvor demonstrierten mehrere Tausend Bürger für eine Rückkehr des gestürzten Janukowitschs und eine Hinwendung der Region zu Russland. Sie marschierten vor das regionale Verwaltungsgebäude. Die Demonstration blieb weitestgehend friedlich.