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Eurozone weiter auf Wachstumspfad

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Eurozone weiter auf Wachstumspfad

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Der Markit-Einkaufsmanagerindex (Purchasing Managers' Index, PMI) fiel im März zwar minimal um 0,1 auf 53,2 Punkte. Er hielt sich aber den neunten Monat in Folge über der Wachstumsschwelle von 50.

Trotz weniger Optimismus bei Industrie (minus 0,2 auf 53) und bei Dienstleistern (minus 0,2 auf 52,4) expandierte die Wirtschaft im März weiter mit der höchsten Wachstumsrate seit drei Jahren, im ersten Quartal dürfte das Bruttoinlandprodukt um 0,5% gewachsen sein.

Deutschland bleibt die Lokomotive in Euroland, aber Frankreich gab im März am stärksten Gas.

In Deutschland fiel der Einkaufsmanagerindex für die gesamte Privatwirtschat zwar um 1,4 auf 55 Zähler, so das Markit-Institut zu seiner monatlichen Umfrage unter rund 800 Dienstleistern und Industrieunternehmen. Trotz der leichten Abschwächung gegenüber dem 33-Monats-Hoch im Februar (56,4) notiert der Index damit aber erneut über seinem Langzeitdurchschnittswert.

In Frankreich erreichte der PMI 51,4 Punkte, den höchsten Wert seit August 2011. Im Februar hatte das Barometer mit 47,2 Punkten noch klar in Richtung Kontraktion gezeigt.

Die Beschäftigung in der gesamten Eurozone legte im März erstmals seit Ende 2011 wieder zu, wenn auch nur minimal.

Trotz der starken Entwicklung von Geschäftstätigkeit und Aufträgen gerieten die Preise weiter unter Druck. Die Einkaufspreise stiegen so langsam wie seit neun Monaten nicht mehr. Die Unternehmen senkten ihre Verkaufspreise vor allem wegen des scharfen Wettbewerbs so stark wie zuletzt im Juli 2013. Die Inflationsrate in der Eurozone von 0,7% ist weit entfernt von der Zielmarke der Europäischen Zentralbank von knapp unter 2%.

su mit Reuters