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Krimkrise überschattet Haager Atomsicherheitsgipfel

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Krimkrise überschattet Haager Atomsicherheitsgipfel

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US-Präsident Barack Obama will seinen viertägigen Europa-Besuch dazu nutzen, seine europäischen Partner dazuzubewegen, eine härtere Haltung gegenüber Russland einzunehmen. Obama und Außenminister John Kerry nehmen am Den Haager Gipfel über nukleare Sicherheit teil. Das Treffen wird von der Krim-Krise überschattet. Obama wird bei informellen Treffen versuchen, die G7-Staaten zu überzeugen, dass eine härtere Haltung gegenüber Russland erforderlich ist.

Washington und Brüssel haben zwar Reisebeschränkungen und Guthabeneinfrierungen für enge Putin-Vertraute beschlossen, sind sich aber uneinig wie umfangreich Sanktionen sein sollten.
Außenpolitische Entscheidungen der EU verlangen die Zustimmung aller 28 Mitgliedsstaaten, während US-Präsident Obama einfach eine Sanktionsverordnung erlassen kann.

“Es ist eine delikater Balanceakt, den Obama und Kollegen vollführen müssen. Einerseits wollen sie, dass die diplomatischen Kanäle offenbleiben, in der Hoffnung Präsident Putin zu überzeugen, seinen Druck auf die Krim abzuschwächen. Andererseits wünscht Washington von Europa härtere Maßnahmen zur politischen und wirtschaftlichen Isolierung Russlands, um weitere Übergriffe auf die Ukraine zu verhindern”, meint euronews-Korrespondent James Franey.