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Airline-Chef: "Wir haben doch auch gehofft"

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Airline-Chef: "Wir haben doch auch gehofft"

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Vor der malaysischen Botschaft in Peking haben Hunderte Chinesen gegen die Vorgehensweise Kuala Lumpurs in Sachen verschollene Boeing demonstriert. Sie werfen Malaysia vor, die Angehörigen nicht informiert, sie ihm Dunkeln gelassen und ihnen falsche Hoffnungen gemacht zu haben.

Airline-Chef Ahmad Jauhari Yahya zeigte sich sehr betroffen. Man habe alles Menschenmögliche getan. Auf die Frage eines Journalisten sagte er, ja, er erwäge seinen Rücktritt.

Vorsitzender Tan Sri Md Nor Yusof erklärte: “Wir haben alles getan, damit die Familien der Passagiere hier gut untergebracht waren, während sie warteten. Damit die Presse sich nicht auf sie stürzen konnte. Wir haben ihnen doch keine falschen Hoffnungen gemacht. Wir haben doch selbst noch gehofft. Und der Vorwurf, das wir sie im Dunkeln ließen, das ist nicht korrekt.”

Seit dem 8. März war die Boeing der Malaysia Airlines mit 239 Menschen an Bord verschwunden gewesen. Am Montag hatte ein australisches Aufklärungsflugzeug Teile gesichtet, die eindeutig der Boeing zugeordnet werden konnten und somit die traurige Gewissheit brachten, das Flug MH370 im Indischen Ozean endete. Auf Grund des schlechten Wetters wurde die Suche nach dem Wrack vorübergehend eingestellt.