Eilmeldung

Eilmeldung

Britische Steuerzahler verdienen an Bankenrettung

Sie lesen gerade:

Britische Steuerzahler verdienen an Bankenrettung

Schriftgrösse Aa Aa

Die britische Regierung zieht sich weiter aus der Großbank Lloyds zurück. Insgesamt gehe es um 5,35 Milliarden Aktien oder eine Beteiligung von 7,5 Prozent, so die zuständige staatliche
Finanzagentur (UKFI). Die Papiere des
britischen Finanzinstituts werden institutionellen Investoren
angeboten. An deren Interesse orientiert sich der Preis.

Durch den Verkauf sinkt die Staatsbeteiligung an Lloyds auf 25 Prozent. Der britische Staat hatte die Bank 2008 in der Finanzkrise mit 24
Milliarden Euro gerettet und im Gegenzug fast 40 Prozent der Anteile übernommen.

Im vergangenen September war ein erster Teil des Aktienpakets an die Börse gegangen – das 6-Prozent-Paket brachte 3,8 Milliarden Euro ein.

Die Schwelle, von der an der Steuerzahler ohne Schaden aus der Rettung herauskommen würde, liegt
laut Regierung bei 61 Pence. Aktueller Wert der Lloyds-Aktie: Knapp 30 Prozent höher (79,11 Pence).

Die Regierung hatte bei ihrem Einstieg im Schnitt 73,6 Pence bezahlt.

su mit dpa