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Ein bisschen Terminator, ein bisschen Frankenstein

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Ein bisschen Terminator, ein bisschen Frankenstein

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Regisseur Caradog W. James erweckt in “The Machine” einen Roboter zum Leben, der über menschliche Züge und menschliche Intelligenz verfügt. Eingesetzt werden soll die Maschine als Soldat der britischen Armee. Eine Vision oder vielleicht schon bald Realität?

“Bei meinen Nachforschungen habe ich mich mit einem Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums getroffen, der tatsächlich denkende und fühlende Maschinen entwickelt”, sagt James. “Das ist ein Ziel der Regierung, als eine Art Waffe. Sie haben ein künstliches Gehirn konstruiert, dann ein Mäusehirn, jetzt arbeiten sie an einem Affenhirn. In zehn oder 20 Jahren werden sie versuchen, ein menschliches Gehirn zu entwickeln.”

In “The Machine” stehen sich Großbritannien und China in einem Kalten Krieg feindlich gegenüber. Doch der Roboter, den ein Wissenschaftler – gespielt von Toby Stephens – konstruiert hat, gerät außer Kontrolle.

“Das ist wie Frankenstein, obwohl ich die Figur des Frankenstein nie sehr ansprechend fand, wenn ich die Filme gesehen habe”, meint Stephens. “Ich konnte mich nie in ihn hineinversetzen, hoffe aber, dass die Leute das bei unserer Figur können. Mir hat es dabei sehr geholfen, dass ich Kinder habe. Ich war sozusagen darin geerdet, mein Kind retten zu wollen.”

Gespielt wird der Roboter und dessen menschliches Vorbild von Caity Lotz. Zu sehen ist “The Machine” im Kino.