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Ebola-Epidemie: Verzehr-Verbot von wilden Tieren

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Ebola-Epidemie: Verzehr-Verbot von wilden Tieren

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Der Verkauf und Verzehr von wild lebenden Tieren ist im westafrikanischen Guinea nach dem Ausbruch der Ebola-Epidemie verboten worden. Bislang sind mindestens 63 Menschen durch die Virus-Infektion gestorben. Eine weitere Verbreitung des lebensgefährlichen Erregers über die Landesgrenzen im Südosten hinaus konnte offenbar gestoppt werden.
Dr. Mamadou Saliou Bah ist Direktor eines Labors in Guineas Hauptstadt Conakry:

“Die Menschen in Guinea sollten vorbeugen. Das bedeutet vor allem: keine Nagetiere zu verzehren, weil diese Krankheiten übertragen können. Mit Nagetieren meine ich Ratten, Fledermäuse sowie rohes Affenfleisch, das leider in Waldgebieten immer noch gegessen wird.”

Auch in der angrenzenden Elfenbeinküste gelten bestimmte Tierarten und das oft nur auf Vorbestellung zu bekommene sogenannte Busch-Fleisch vielerorts als Delikatesse. Hier setzen die Behörden ebenfalls auf Prävention und eine Aufklärungskampagne, obwohl noch keine Ebola-Fälle aufgetreten sind.

“Es ist eine echte Bedrohung,” sagt dieser Student. “Ich habe wirklich Angst. Jetzt sind unsere Gesundheitsexperten gefordert, herauszufinden, wie die Bedrohung eingedämmt werden kann.”

Das Ebola-Virus
verursacht mit inneren Blutungen einhergehendes Fieber. Die Krankheit
ist sehr ansteckend und endet meist tödlich. Bisher gibt es weder eine vorbeugende Impfung noch eine Therapie.