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Frankreich und China unterzeichnen 18-Milliarden-Abkommen

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Frankreich und China unterzeichnen 18-Milliarden-Abkommen

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Zwei Tage vor seinem Deutschland-Besuch hat der chinesische Päsident Xi Jinping gemeinsam mit seinem französischen Amtskollegen Francois Hollande in Paris ein Wirtschaftsabkommen beider Länder unterzeichnet. Darin enthalten sind der Kauf von 70 Airbus-Flugzeugen und der Einstieg des chinesischen Autoherstellers Dongfeng bei PSA Peugeot Citroen.

“Diese Vertragsabschlüsse mit einem Volumen von 18 Milliarden Euro bedeuten Beschäftigung und wirtschaftliches Wachstum – gerade auch im Hinblick auf die kommenden Jahre,” erklärte Hollande. Und Xi Jinping ergänzte:
“China und Frankreich sind zwei Nationen mit globalem Einfluss. Wir haben beschlossen, unsere Zusammenarbeit in internationalen Angelegenheiten zu verstärken. Wir möchten mit neuen Ideen eine neue internationale politische Ordnung erreichen.”

Der staatlich kontrollierte chinesische Autohersteller Dongfeng wird für 800 Millionen Euro einen 14-Prozent-Anteil an PSA Peugeot Citroen übernehmen.
Gleichzeitig steigt der französische Staat im selben Umfang ein, um eine Kontrolle des Traditionsunternehmens durch Dongfeng zu verhindern.