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Noch 90 Vermisste nach Schlammlawine in den USA

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Noch 90 Vermisste nach Schlammlawine in den USA

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In der kleinen Gemeinde Oso im US-Bundesstaat Washington suchen die Helfer weiter nach Überlebenden, auch wenn kaum noch Hoffnung besteht. Seit dem verheerenden Erdrutsch vor fünf Tagen haben die Rettungskräfte bislang 24 Tote gefunden. Rund 90 Menschen gelten weiterhin als vermisst.

Der Katastrophenschützer John Pennington sagte, er sei ein gläubiger Mensch, er glaube an Wunder, doch er glaube nicht daran, dass in dem Trümmerfeld noch jemand lebe. Eine Bewohnerin der Gegend sagte: “Es ist herzzereißend, wir haben gehört von Menschen, die gefunden wurden, und wir warten alle noch auf jene, die noch nicht gefunden worden sind.”

Satellitenbilder veranschaulichen das Ausmaß der Katastrophe. Die Helfer erzählen, der Schlamm sei manchmal fest wie Zement, an anderen Stellen sei er wie Treibsand.

Am Samstag gelang es den Rettungskräften den kleinen Jacob aus dem zähen Schlamm zu ziehen. Der Vierjährige war im oberen Stockwerk, als das Haus vom Erdrutsch erfasst wurde. Von seinem Vater und seinen drei Geschwistern fehlt jede Spur.