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Obama beeindruckt von Renzi und noch mehr vom Papst

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Obama beeindruckt von Renzi und noch mehr vom Papst

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Nach den politischen Gipfeln in Den Haag und Brüssel hat der amerikanische Präsident Barack Obama Italien besucht. Er traf sich dort mit Regierungschef Matteo Renzi und Staatspräsident Giorgio Napolitano. Renzi und Obama betonten die Freundschaft, die zwischen ihren Ländern herrsche. Zuvor hatte Obama Papst Franziskus getroffen. Über die Papstaudienz, die 50 Minuten dauerte, sagte der amerikanische Präsident: “Wie so viele Menschen auf der Welt, so berührt auch mich die Menschenliebe des Papstes. Ich bin froh, dass ich mit ihm über die Verantwortung sprechen konnte, der wir uns alle stellen sollten, eine Verantwortung gegenüber den Geringsten, den Armen und den Ausgeschlossenen.”

Obama lobte das Engagement von Papst Franziskus für soziale Gerechtigkeit.
Der Papst begnüge sich nicht damit, das Evangelium zu verkünden, er lebe es vor. Obama machte allerdings auch deutlich, dass er nicht in allen Fragen mit dem Papst einer Meinung sei. Das dürfte für Themen wie Abtreibung und Homosexualität gelten.