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Obama zu Gast in Rom: Viel Lob und fruchtbare Geschenke

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Obama zu Gast in Rom: Viel Lob und fruchtbare Geschenke

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US-Präsident Barack Obama hat sich in Rom am Ende all seiner Termine Zeit genommen, um das Kolosseum zu besichtigen. Er schien sehr beeindruckt und bemerkte Journalisten gegenüber, das Kolosseum sei sogar größer als manche Baseballstadien. Und er erkundigte sich nach dem Schicksal der Gladiatoren.

Beeindruckt zeigte er sich auch von dem jungen italienischen Ministerpräsidenten Matteo Renzi. Obama rühmte dessen Energie und Visionen. Renzi dürfte dieses Lob in seinen ehrgeizigen Reformplänen bestärken. Der 39-Jährige betonte, Italien müsse sich aus eigener Kraft ändern und dürfe nicht auf Hilfe von Europa oder den USA warten.

Auch das Treffen mit Papst Franziskus verlief herzlich. Obama, der nach eigenen Worten ein Bewunderer des Argentiniers ist, sagte, dessen Mitgefühl für die Armen habe ihn berührt. Er überreichte Franziskus Samen für Früchte und Gemüse aus dem Garten des Weißen Hauses, und lud ihn ein, nach Washington zu kommen.

Kritische Stimmen erhoben sich vor der amerikanischen Botschaft, wo Demonstranten gegen die Abhörpraktiken des US-Geheimdienstes NSA und das geplante Freihandelsabkommen protestierten. Sie sagten, Obama sei der aggressiven Außenpolitik der USA treu geblieben.