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Spanien: Die Wut der Studenten

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Spanien: Die Wut der Studenten

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In Spanien haben Studenten in Dutzenden Städten des Landes am zweiten Tag in Folge gegen die Bildungspolitik der Regierung protestiert. Wie bereits am Vortag kam es vor allem in Madrid vereinzelt zu Ausschreitungen. Demonstranten sollen Barrikaden in Brand gesetzt haben. Die Polizei verhaftete mindestens eine Person. Spanischen Medien zufolge wurden über 50 am Vortag verhaftete Demonstranten unter Auflagen wieder freigelassen.

Unterdessen räumte Innenminister Jorge Fernández Dìaz Fehler beim Vorgehen der Polizei während Demonstrationen am Samstag ein: “Es könnte sein, dass es Fehler bei der internen Kommunikation und bei dem Einsatz gegeben hat. Davon war womöglich auszugehen.”

Am Wochenende waren bei den sogenannten “Märschen der Würde” Zehntausende Spanier gegen die Sparpolitik der Regierung auf die Straße gegangen. Die Demonstration endete mit schweren Ausschreitungen in Madrid. Etwa 100 Menschen, mehrheitlich Polizisten, wurden verletzt. Die Polizei beschuldigte radikale Demonstranten. Nach Angaben der spanischen Tageszeitung “El Pais” startete die Polizei eine Untersuchung der Vorfälle.