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16 Leichen nach Erdrutsch in Washington geborgen

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16 Leichen nach Erdrutsch in Washington geborgen

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Fünf Tage nach dem verheerenden Erdrutsch in der US-amerikanischen Stadt Oso im Bundesstaat Washington haben die Rettungskräfte 16 Leichen geborgen. Wie die örtliche Feuerwehr am Donnerstag mitteilte, wurden zudem wurden weitere Tote gefunden, diese müssten jedoch noch geborgen werden. Die Bedingungen für die mehr als 200 Helfer seien in dem Schlamm extrem schwierig, so Feuerwehrchef Travis Hots.

“Die Zahl der Vermissten, oder Menschen, deren Verbleib unklar ist, liegt immer noch bei 90. Was die Toten angeht: Wenn die Gerichtsmediziner in den kommenden 24 bis 48 Stunden ihre schwierige Arbeit beendet haben werden, dann werden sie sehen, dass deren Anzahl wesentlich steigt.”

Nach schweren Regenfällen wurde Oso am Samstag von einer Schlammlawine getroffen. 30 Häuser wurden vollständig zerstört.Der Erdrutsch mit vermutlich mehr als 100 Verschütteten war seit Jahrzehnten der größte in Nordamerika.