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MH370: Suchgebiet 1.100 km nach Norden verlegt

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MH370: Suchgebiet 1.100 km nach Norden verlegt

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Nach Analyse neuer Daten ist das Suchgebiet für den verschollenen Malaysia Airlines Flug MH370 in ein Seegebiet 1.100 Kilometer weiter nordöstlich verlegt worden. Wie der amtierende malaysische Verkehrsminister Hishammuddin Hussein am Freitag auf dem täglichen Media-Briefing in Kuala Lumpur mitteilte, ergaben Datenanalysen der US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB und des Herstellers Boeing, dass Flug MH370 mit höherer Geschwindigkeit geflogen sei, als bislang vermutet. Der höhere Spirtverbrauch habe die Reichweite verkürzt. Daher gehe man jetzt davon aus, dass MH370 1.680 Kilometer westlich von Perth im Südlichen Indischen Ozenan niedergegangen sei.

Obwohl die mögliche Absturzstelle näher am Festland liege, stelle die Suche die Behörden dennoch vor schwere Aufgaben. Die See in den neuen Suchgebiet sei ebenfalls rau.

Durch kürzere Anflugzeiten können die Suchflugzeuge das Gebiet länger absuchen, weil die Maschinen weniger Treibstoff für den Hin- und Rückflug benötigen. Das neue Suchgebiet ist mit 319.000 Quadratkilometern etwa so groß wie ganz Deutschland ohne Bayern.

Wegen der starken Strömung liege die neue mögliche Absturzstelle im Einklang mit der bislang erfolgten Sichtung möglicher Wrackteile durch Satelliten.

Flug MH370 mit 239 Menschen an Bord war am 8. März vom Radar verschwunden. Die Maschine war auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking.

Weiterführende Links

Erklärung der Australian Maritime Safety Authority (AMSA)(englisch)

Malaysia Airlines: MH370 Flight Incident (englisch)