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Zauber-Spray bei der WM in Brasilien

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Zauber-Spray bei der WM in Brasilien

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Die Vorbereitungen für die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien laufen auf Hochtouren: Die Trainer nominieren letzte Spieler für den Kader, die Nationalmannschaften laufen sich für das Großevent warm, die Schiedsrichter machen sich mit den neuen Regelungen bekannt.

Davon gibt es bei der Fußballweltmeisterschaft nämlich einige: Kameras in den Toren sollen Phantomtore vorbeugen, zudem dürfen die Schiedsrichter Markierungsspray einsetzen. “Das ist von der FIFA bestätigt worden”, sagt der deutsche Schiedsrichter Felix Brych. “Wir werden bei der WM Markierungsspray für Freistöße einsetzen. Damit können wir den Abstand anzeichnen.” Die Spieler könnten so besser von dem Vorteil durch den Freistoß profitieren.

Das Markierungsspray ist in Profikreisen jedoch umstritten, weil es den Spielfluss ins Stocken bringen soll. In Südamerika wird es aber schon seit Jahren verwendet.

“Es geht darum, die Spieler besser vor Fouls und Brutalität zu schützen”, erklärt der englische Schiedsrichter Howard Webb. “Und natürlich auch darum, das Bild des Spieles zu wahren.Die WM ist das wichtigste Turnier der ganzen Fußballwelt, unglaublich viele Menschen überall auf dem Globus verfolgen diesen Wettkampf.”

Nur sechzig Sekunden hält sich der weiße Zauberschaum auf dem Rasen, dann verschwindet er von selbst.