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MH370: Suche im neuen Gebiet möglicherweise erfolgreich

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MH370: Suche im neuen Gebiet möglicherweise erfolgreich

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Die gerade erst nach Norden verschobene Suche nach Flug MH370 hat vielleicht schon erste Ergebnisse gebracht. Wie die australische Seesicherheitsbehörde Amsa am Freitag meldete, haben fünf Suchflugzeuge mögliche Trümmerteile der vermissten Boeing 777 entdeckt. Sie machten Fotos von den Objekten, diese sollen über Nacht ausgewertet werden.

“Es sieht so aus, als wären wir auf etwas Interessantes gestoßen”, bestätigte Jamin Baker, Besatzungsmitglied eines an der Suche beteiligten neuseeländischen Flugzeuges. “Natürlich wissen wir noch nicht, ob die Objekte von dem gesuchten Flugzeug stammen, aber es sieht so aus, als wären wir auf mehrere Wrackteile und generelles Treibgut gestoßen, das könnte eine Spur sein.”

Die Suche im Indischen Ozean war von einem weit entlegenen Meeresgebiet aufgrund neuer Erkenntnisse 1100 Kilometer nach Nordosten verlagert worden. Laut dem Luftfahrtexperten Jim Morris erleichtert das die Arbeit – auch wenn das Areal 319.000 Quadratkilometer groß ist:

“Die Tatsache, dass die Suche weit nach Norden verlagert wurde, hilft, weil die Distanz zwischen dem Suchgebiet und Australien geringer ist. Damit haben die Flugzeuge und Boote mehr Treibstoff, um nach Wrackteilen zu suchen. Dazu kommt, dass sich das angegebene Gebiet in einer Zone mit besserem Wetter befindet.”

Ein chinesisches Schiff, das sich zufällig in der Region befindet, könne laut Amsa nach den möglichen Trümmerteilen Ausschau halten. Eine Bergung sei frühestens am heutigen Samstag möglich. Die Suche nach Flug MH370 läuft bereits seit drei Wochen.